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Narben positiv beeinflussen

Die Beschaffenheit von Narben lässt sich gezielt verbessern. Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Faktoren, die das Narbenbild und die Narbenqualität beeinflussen.

Jede Narbe ist anders. Denn Narben sind so individuell wie wir Menschen. Das liegt daran, dass die Beschaffenheit, das Aussehen und die Entwicklung einer Narbe von zahlreichen Faktoren abhängen. Ein Teil dieser Faktoren lässt sich positiv beeinflussen.

Diese Faktoren können die Heilung fördern

Mobilisation

Auch bei Narben gilt: Bewegung ist die beste Medizin. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese aktiv oder passiv mit Hilfestellung eines Therapeuten erfolgt. Durch eine Mobilisation wird die Durchblutung angeregt und das Bindegewebe gelockert, weicher und geschmeidiger gemacht.

 

Sonnenschutz

Um zu verhindern, dass sich das frische Narbengewebe dunkel verfärbt, sollte man die Narbe abdecken oder mittels Sunblocker vor Sonnenlicht schützen. 

Erfahren Sie mehr zum Schutz der Narben vor Sonnenlicht

 

Kompressionstherapie

Der Kompressionsdruck hat durch seinen Massageeffekt einen positiven Effekt auf die Narbenqualität. Außerdem wird das Risiko der Bildung wuchernder Narben verringert.

Erfahren Sie mehr zur Narbentherapie mit Kompression

 

Silikonprodukte und Salben

Auflagen aus Silikon und speziellen Salben sorgen dafür, dass die Narbe nicht austrocknet. So bleibt das neue Gewebe feucht und geschmeidig und kann besser heilen.  

Erfahren Sie mehr zur Narbentherapie mit Silikonprodukten


Diese Faktoren lassen sich nicht beeinflussen

  • Lokalisation
    Die Position der Verletzung spielt bei der Heilung eine Rolle. So kann eine ständige Zugspannung eine Bildung unerwünschter Narbenausprägungen hervorrufen.
     
  • Alter
    Im Alter heilen Wunden schlechter, da sich der Stoffwechsel und die Durchblutung vermindern, die Haut an Elastizität einbüßt und die Fettschicht der Haut abnimmt. Bei Kindern und Jugendlichen kann es dagegen leichter zur Bildung erhabener Narben infolge einer Überproduktion an Bindegewebe kommen.
     
  • Dicke der Haut
    Je dicker die Haut desto deutlicher sichtbar die Narbe. Die Dicke der Haut nimmt bis zum 65. Lebensjahr zu und danach wieder ab.
     
  • Hauttypen
    Menschen mit afrikanischer und asiatischer Abstammung neigen zu einer stärkeren Neubildung von Bindegewebe. Das verstärkt auch die Bildung von Narben und Wucherungen.
     
  • Vor- oder Begleiterkrankungen
    Zusätzliche Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen und Diabetes können sich negativ auf die Narbenbildung auswirken.

Werden Sie zum Narbenexperten

Die Juzo Akademie bietet eine Reihe unterschiedlicher Seminare und Symposien zum Thema Narbentherapie an: 

 

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