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Zurück ins Leben

Ulla Koch hatte einen Unfall – Sie wurde von einem LKW erfasst. Ein Jahr und zwei Dutzend Operationen später spürt sie immer noch die Folgen, blickt aber positiv in die Zukunft.

Ulla Koch ist Anfang 30, hat Abitur und Studium geschafft, einen guten Abschluss in der Tasche und will etwas erreichen in ihrem Leben. Dick unterstrichen steht der 9. September 2014 in ihrem Kalender. Ein Dienstag. Der Tag ihres ersten Vorstellungsgesprächs. Gegen 11 Uhr schwingt sich Ulla Koch auf ihr schickes buntes Damenrad, radelt ins Münchener Westend. Um 11:20 Uhr, keine 200 Meter vor ihrem Ziel, enden alle Zukunftspläne jäh auf dem Asphalt. An einer stark befahrenen Kreuzung erfasst ein LKW Ulla Kochs Fahrrad mit dem rechten Vorderreifen. Die junge Frau wird zu Boden geworfen, von den Hinterrädern überrollt und 26 Meter mitgeschleift.
 

Im toten Winkel des LKW 

Ein furchtbarer Unfall, der in dieser Form leider keine Seltenheit ist. Allein in Bayern kommen jedes Jahr etwa 45 Menschen bei Abbiegeunfällen zu Tode. Vor allem neben Lastwagen droht Radlern höchste Gefahr: „Der Fahrradweg rechts neben einem Sattelschlepper ist immer im toten Winkel“, sagt der Unfallforscher Wolfram Hell. „Der Lastwagenfahrer kann den Radler nicht sehen. Keine Chance.“ Ulla Koch hat Glück im Unglück – sie überlebt. Aber die Folgen des Unfalls sind schwer: zehn Knochenbrüche an Beinen und Becken, Décollements (Abscherungen) am linken Oberschenkel, schwere Kopfverletzungen. „Ich lag lange im Koma, habe keine Erinnerung mehr“, erzählt Ulla Koch, „doch als ich erwachte, haben die Ärzte mir Mut gemacht.“ Und diesen Mut und ihren starken Willen brauchte sie auch, denn es folgten  23 Operationen, bei denen Muskeln und Sehnen entfernt und Haut vom Gesäß und vom rechten Oberschenkel an ihr linkes Bein verpflanzt wurden.
 

Die Narbentherapie wirkt

Wie sieht es heute aus, ein gutes Jahr später? „Die OPs sind überstanden, die Knochenbrüche geheilt. Mein linkes Bein ist viel dünner, aber ich kann auf Krücken laufen, schaffe es sogar allein unter die Dusche“, beschreibt Ulla Koch ihre aktuelle Situation. Auch die Narbentherapie schlägt gut an. ScarPad Silikonauflagen, Kompressionsstrümpfe und -leggins von Juzo helfen dabei, dass die Operationsnarben gut abheilen und es zu keinen Verhärtungen und Bewegungseinschränkungen kommt. „Es wirkt“, bestätigt die Patientin, „meine Haut fühlt sich sehr weich und auch ein bisschen glatter an.“ Bis Ende des Jahres folgen noch weitere Operationen an der Achillessehne und an der Hüfte. Im nächsten Jahr dann, so hofft die studierte Kinderpädagogin, kann sie vielleicht einige Stunden am Tag arbeiten und weiter ihren Traum verfolgen – nämlich etwas zu erreichen im Leben.   
 

Hilfe bei der Heilung

Juzo Kompressionsbekleidung und Juzo ScarPad Silikonauflagen

Die verunglückte Radfahrerin wird vom Sanitätshaus ORTHO-team-ANGERER in München betreut.

Nach 23 Operationen hat Ulla Koch vor allem am linken Bein zahlreiche Narben zurückbehalten, die mit Juzo ScarPad Silikonauflagen, Juzo Expert Kompressionsstrümpfen und -strumpfhosen therapiert werden.

Die Patientin hat einen Teil ihrer Mobilität bereits zurückgewonnen; sie kann auf Krücken gehen und alltägliche Verrichtungen vornehmen. Die Narbentherapie hilft ihr dabei, dass die Narben gut heilen und die Haut weich und elastisch bleibt.

Frau trägt Juzo Expert Kompressionstrümpfe
Frau mit Tasse in der Hand

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