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Information zu den aktuellen Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung (Stand 30.06.2020)

Der GKV-Spitzenverband hat die regelmäßig aktualisierten Empfehlungen jetzt als Version 1.4. veröffentlicht. Diese lösen die Empfehlungen ab, die bis zum 30.06.2020 ausgelaufen sind.

Die Empfehlungen dienen der Sicherung der Versorgung mit dem Ziel, die Versorgung in dieser außerordentlichen Situation zu erleichtern und aufrechtzuerhalten, die Empfehlungen wurden mit den Kassenartenvertretern abgestimmt.  

Sie gelten zunächst bis zum 30.09.2020.   

Auszug aus den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes (Stand 30.06.2020) zur Hilfsmittel-Versorgung während der Corona-Pandemie – diese basieren im Wesentlichen auf der Vorgänger-Version (1.3.).: 

  • Auf Fortbildungsnachweise, die gemäß einer vertraglichen Verpflichtung von den Leistungserbringern beizubringen sind, wird bis auf Weiteres verzichtet.  
     
  • Vorrangig per Versand, sofern ein persönlicher Kontakt z. B. zur Anpassung des HiMi nicht zwingend erforderlich ist. 
     
  • Angesichts der erforderlichen Kontaktreduzierung sollen persönliche Kontakte zwischen Versicherten und Leistungserbringern vermieden werden. Hilfsmittel können daher vorrangig per Versand an die Versicherten abgegeben werden, sofern ein persönlicher Kontakt zum Beispiel zur Anpassung des Hilfsmittels nicht zwingend erforderlich ist.    
     
  • Beratungen oder Hinweise zur Einweisung in den Gebrauch der Hilfsmittel sollen telefonisch, per E-Mail, per Verweis auf Videoeinweisungen oder durch digitale Medien erfolgen, soweit dies aufgrund der Art des Hilfsmittels vertretbar ist.   
     
  • Auf die Erbringung von Unterschriften durch die Versicherten (Empfangsbestätigung, Beratungsdokumentation, Lieferschein etc.) soll bei Versorgungen ohne oder mit persönlichem Kontakt ebenfalls verzichtet werden. Der Leistungserbringer oder die zustellende Person unterzeichnet die Dokumente an den Stellen, wo im Normalfall die Unterschrift der Versicherten vorgesehen ist und macht deutlich, dass die Unterzeichnung durch ihn aufgrund der Corona-Pandemie notwendig war. Es richtet sich nach den vertraglichen Regelungen, ob und wann die Unterlagen bei der Krankenkasse einzureichen sind.   
     
  • Sofern vertraglich vereinbarte Lieferfristen aus triftigem Grund nicht eingehalten werden können (z. B. aufgrund von Lieferengpässen oder befristeten Quarantänemaßnahmen beim Versicherten oder beim Leistungserbringer), sieht die Krankenkasse von Vertragsstrafen bzw. Sanktionen ab.   

Weitere Empfehlungen gibt es auch zum Thema Präqualifizierung. 

Diese und weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:  Unter dem Register Hilfs- und Pflegehilfsmittel
https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/fokus/fokus_corona.jsp

 

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