Rückblick auf die Juzo® Symposien 2016

2016 veranstaltete Juzo national drei lymphologische Symposien, ein Orthopädie-Symposium und ein Narbensymposium. Zudem richtete Juzo zwei internationale Symposien in Niederlande und in Deutschland aus. So bietet Juzo Plattformen für den interprofessionellen und interdisziplinären Austausch und der Erörterung aktueller Themen. Ärzten, Therapeuten und den Teilnehmern aus dem medizinischen Fachhandel eröffnet Juzo neue Blickwinkel.


Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Markus Stücker diskutierten die Referenten rund um das Thema „Lymphödeme und Problemhaut – Eine medizinische Herausforderung der besonderen Art“.
Es nahmen 320 Ärzte, Therapeuten und medizinisches Fachpersonal teil und konnten sich in den jeweiligen Diskussionsrunden einbringen. Besonderes Interesse galt auch den praktischen Demonstrationen.
Im Rahmen der begleitenden Ausstellung konnten sich die Besucher über die Vielfalt rund um die moderne Kompressionsversorgung in der Lymphologie informieren.

















Abstracts

Dr. med. Barbara Netopil
Bestrahlungsfolgen an Haut und Gewebe und ihre Bedeutung für die Entstauungstherapie

 

Dr. med. Michaela Knestele
Der diabetische Fuß – Einflüsse eines begleitenden Lymphödems auf die Versorgung

PD Dr. med. Stefanie Reich-Schupke
Hautpflege bei Ödempatienten

Dr. med. Meinolf Dorka

Post-operative Ödeme: Therapie und Prognose

Ludwig Bromberger
Wunden und Lymphdrainage: Kontraindikation oder Indikation?

Sandra Völler
Netzwerke in der Lymphologie: Nutzenaspekte in der Behandlungs-und Versorgungskette

Sascha Ternedde
Komfortabler lymphologischer Kompressionsverband leicht gemacht

Aktuelle Antworten auf häufige lymphologische Fragestellungen zu geben war das Ziel des diesjährigen Symposiums. Dazu hatte die wissenschaftliche Leiterin Frau  Dr. med. Anett Reißhauer, Chefin des Arbeitsbereiches Physikalische Medizin und Rehabilitation in der Charité Universitätsmedizin Berlin, erneut ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Fast 500 Teilnehmer aus verschiedenen medizinischen und paramedizinischen Berufsgruppen – Ärzte, Physiotherapeuten und Versorgungsexperten des medizinischen Fachhandels – nutzten die Chance, sich über „State of the art“ der modernen Ödem-Behandlung zu informieren.

Im besonderen Fokus der Vorträge am Vormittag standen mögliche Vorgehensweisen bei  lymphologischen Problemen nach Bestrahlung und bei Ödem-assoziierten chronischen Wunden. Auf besonderes Interesse stießen Themen über die Machbarkeit und Grenzen der autologen Lymphknotentransplantation sowie die Frage, ob das Lipödem als Krankheit oder als ein Medien-Hype betrachtet werden kann. Am Nachmittag konnten die Teilnehmer aus fünf Praxis-Seminaren wählen, in denen unterschiedliche therapeutische Möglichkeiten praxisnah erläutert und demonstriert wurden.

Das „6. Berliner Lymphologische Symposium“ wird am
01. April 2017 stattfinden.

Abstracts

Dr. med. Dipl. Soz. Päd. Tobias Bertsch
Adipositas assoziierte Lymphödeme – unterschätzt und ungeliebt

Dr. med. Barbara Netopil
Bestrahlungsfolgen an Haut und Gewebe und ihre Bedeutung für die Entstauungstherapie

Jens Taubert
Tiefenoszillation – eine additive Therapiemöglichkeit bei Lymphödemen





 

 

 

 

 

 

 

 

Nahezu 200 Teilnehmer aus Fachhandel und Ärzteschaft sowie Therapeuten und Pflegekräfte waren der Einladung in die Westfalenhalle nach Dortmund gefolgt.

Die wissenschaftliche Leitung des Tages hatten Prof. Dr. med. Markus Stücker, leitender Arzt am interdisziplinären Venenzentrum der Universitätsklinik Bochum, Prof. Dr. med. Joachim Dissemond, Oberarzt des Universitätsklinikum Essen und Prof. Cees H.A. Wittens, Leiter des Venenzentrums am Universitätsklinikum Aachen und der Gefäßchirurgie am Maastricht University Medical Center übernommen.

Die Fortbildung war in zwei Abschnitte geteilt: Im gemeinsamen deutschsprachigen Teil am Vormittag konnten sich die Teilnehmer über aktuellste Entwicklungen der Varizentherapie informieren, angefangen von konservativen Maßnahmen über die unterschiedlichen chirurgischen Techniken bis zu der Behandlung venöser Ulcera. Dabei erläuterte u. a. Frau PD. Dr. med. Reich-Schupke, Bochum, was bei der Therapie älterer Patienten zu beachten ist. Prof. Dr. med. Achim Mumme, Bochum,  referierte zum Thema „Varizentherapie und Venenerhalt“. So stelle bei intakten Venenklappen die endoluminale Valvuloplastie eine Alternative zur thermischen Zerstörung oder operativen Entfernung krankhaft veränderter Venenabschnitte dar. Im Vortrag „Post-operative Anwendung von  Kompressionsstrümpfen bei nicht-phlebologischen Indikationen“ berichtete Dr. med. Christian Lange, Bad Camberg, über seine Erfahrungen bei Reha-Patienten nach Knie- und Hüft-TEP.

Am Nachmittag trennten sich die Teilnehmer in eine niederländische und eine deutsche Sitzung.

Laut Prof. Dr. med. Dissemond basiert die Therapie des Ulcus cruris venosum neben den interventionellen Maßnahmen am Venensystem, ganz wesentlich auf den beiden konservativen Säulen: moderne feuchte Wundtherapie und Kompressionstherapie. Es sei heute möglich, für nahezu alle Patienten mit venösen Ulcera eine individuell akzeptierte, an den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Betroffenen orientierte und funktionelle Therapiestrategie zu entwickeln.

Die wissenschaftlichen Leiter freuten sich über die hohe Teilnehmerzahl dieses grenzüberbrückenden Symposiums.  Auch die Resonanz der Gäste und Referenten war durchwegs positiv. Ein Phlebologie-Symposium 2017 ist daher bereits in Planung

Abstracts

Prof. Dr. Joachim Dissemond
Update Therapie venöser Ulcera

Prof. Dr. Achim Mumme
Varizentherapie und Venenerhalt - nicht immer ein Widerspruch

Dr. Lange
Post-operative Anwendung von Kompressionsstrümpfen bei nicht-phlebologischen Indikationen

PD Dr. med. Stefanie Reich-Schupke
Kompressionstherapie bei älteren Patienten - was ist zu beachten?

400 Besucher tauschten sich Ende Juni in Unterschleißheim zum Thema „Lymphödeme und Wunden – eine therapeutische Herausforderung“ aus.

Die wissenschaftliche Leiterin Dr. med. Michaela Knestele, Chefärztin des Wundzentrums Allgäu in Kaufbeuren, führte durch die Fortbildung, an der Ärzte, Therapeuten und Versorgungsfachkräfte des medizinischen Fachhandels teilnahmen.


Erstklassige Vorträge renommierter Experten


Eröffnet wurde der Tag mit einem Vortrag von Dr. med. Anya Miller, Berlin. In ihrem Beitrag informierte sie über die Erstellung der neuen Leitlinien für das Lymphödem, an der 40 Fachgesellschaften beteiligt seien. Demnach solle es eine neue fünfte Säule der KPE geben, die eine Anleitung zum Selbstmanagement des Patienten vorsehe. Eine finale Abstimmung sei für Ende dieses Jahres vorgesehen.

Die häufigste Wundart in Kombination mit einem Lymphödem sei das Ulcus Cruris, so  Dr. med. Andrè Glod, Oberarzt an der Földiklinik Hinterzarten. Die Behandlung erfolge in einem multimodalen Behandlungskonzept mit KPE (MLD, Kompression, Hautpflege und Bewegung) und stadiengerechtem Wundmanagement. Als ergänzende Behandlung habe sich die Technik der Wunddrainage als besonders effektiv erwiesen.

Dr. med. Michaele Knestele sprach zum Thema Lymphödem und diabetischer Fuß. Ein Lymphödem könne im Rahmen einer Komorbidität beim Diabetiker bereits bestehen, es könne aber auch sekundär im Rahmen der Erkrankung des Fußes - z.B bei einer Charcotarthropathie - oder einer operativen Maßnahme auftreten. Wie bei jeder Wundsituation störe eine durch das Lymphödem bedingte gesteigerte Wundsekretion auch beim diabetischen Fuß die Abheilung. Beim angiopathischen aber auch beim neuropathischen Fuß müsse die Bestrumpfung mit großer Sorgfalt geplant werden, um nicht neue Hautschäden zu verursachen.

Im Vortrag von Dr. med. Nora Wroblewski aus der Charité Berlin bekamen die Zuhörer Einblicke in die Hautpflege und den Wundrandschutz bei Lymphödem mit Wundsituation. Da die Hautbarriere bei Lymphödemen typischerweise gestört sei, werde das Lymphödem häufig von Komplikationen wie z.B. Erysipel, Stauungsdermatitis oder Papillomatosen flankiert. Eine besondere Bedeutung komme daher der schonenden und darauf abgestimmte Hautreinigung und Hautpflege zu. Probleme im Wundbereich könnten durch austretendes Sekret oder Kleberänder und Verbandstoffe entstehen, daher wäre ein prophylaktischer Wundschutz immer sinnvoll.

Zum Thema Notwendigkeit von Eigenmotivation und Selbstmanagement referierte Frau Susanne Helmbrecht, Vorsitzende der Lymphselbsthilfe e.V. Für sie gehört neben der Durchführung der adäquaten Hautpflege auch die Fähigkeit des Patienten, sich selbst zu bandagieren. Die Bandagierung mit modernen Bandagehilfen wurde den Teilnehmern bei einer praktischen Vorführung von Juzo Produktmanager Sascha Ternedde anschaulich demonstriert.

Das 8. Münchner Lymph-Symposium wird am 24.06.2017 stattfinden.

Abstracts

Dr. med. Michaela Knestele
Der diabetische Fuß – Einflüsse eines begleitenden Lymphödems auf die Versorgung

Dr. Miller
Aktuelles aus der Lymphologie

Sascha Ternedde
Lymphologische Kompression im Patienten-Alltag: Optionen in der Akut- und Erhaltungsphase


Dr. Glod
Lymphödem und Ulcus cruris

Dr. Netopil
Bestrahlungsfolgen an Haut und Gewebe und ihre Bedeutung für die Entstauungstherapie

Hr. Bromberger
Manuelle Lymphdrainage bei Wundpatienten

Susanne Helmbrecht
Selbstmanagement bei Lymphödem mit chronischen Wunden

Dr. Wroblewski
Hautpflege und Wundrandschutz bei Lymphödem und Wundsituation

Christine Hemmann-Moll
Lymphologische Kompression im Patienten-Alltag, Optionen in der Erhaltungsphase

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über 150 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich in den Räumlichkeiten der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen (BGU) zum Thema „Innovative Narbentherapie im interdisziplinären und interprofessionellen Kontext“ auszutauschen.

Das Narbensymposium war bereits die dritte Juzo Veranstaltung dieser Art, nach München und Berlin in den Jahren davor. Auch dieses Mal wurde die Veranstaltung von Ärzten, Therapeuten und medizinischem Fachpersonal sehr gut angenommen. Durch die Mischung der Teilnehmer konnten die Aspekte im interdisziplinären Kontext betrachtet werden, was für alle Seiten sehr interessant war.

Die wissenschaftliche Leitung übernahm Dr. med. Bernd Hartmann, Chefarzt des Zentrums für Schwerbrandverletzte mit Plastischer Chirurgie des Unfallkrankenhauses Berlin (UKB) in Zusammenarbeit mit PD Dr. med. Leila Harhaus, Oberärztin an der Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie der BGU Ludwigshafen. Die Veranstaltung war thematisch in drei Themenblöcke mit medizinischen Vorträgen und daraus resultierendem Austausch und Diskussionen geteilt. Die Teilnehmer des Symposiums erhielten zudem bei einer Führung die Möglichkeit, die Intensivstation für Brandverletzte und das Reha-Zentrum vor Ort zu besichtigen.

Im ersten Teil des Symposiums referierten renommierte Experten zu Neuigkeiten von der Tagung der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV) und zum Thema „Rekonstruktion und Reha“ bei Brandverletzten. Den Vorsitz für diesen Teil übernahmen Dr. med. Bernd Hartmann und PD DR. med. habil. Frank Siemers, Chefarzt an der Klinik für Plastische Chirurgie – Handchirurgie und Brandverletztenzentrum BG Klinik Bergmannstrost. Die eindrucksvollen Vorträge zeigten, wo es aktuell Nachholbedarf in der Behandlung von Verbrennungen gibt und zeigten auch erfolgsversprechende Ansätze auf.

Im Vortrag zur Katastrophenhilfe in Rumänien verdeutlichte Johannes Horter (BGU), wie wichtig es ist, länderübergreifend schnelle Hilfe zu leisten. Auch Juzo beteiligte sich damals an der Hilfsaktion in Rumänien, um die Opfer eines Brandes in einem Nachtclub zu unterstützen. Und auch heute noch steht Juzo mit den betroffenen Patienten in Kontakt und unterstützt mit benötigter Kompressions-bekleidung sowie mit Silikonprodukten für die Narbentherapie.

Der zweite Teil des Symposiums veranschaulichte neue Therapieansätze in der Narbenbehandlung unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. C. Can Cedidi, Klinikdirektor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am Klinikum Bremen-Mitte gGmbH. Besonderes Gewicht lag hier auf der Therapie durch Medical und Surgical Needling, das auch bei Kindern gute Ergebnisse erzielen kann. Außerdem wurde eine besondere Technik des medizinischen Tattoos vorgestellt, die besonders Frauen mit Post-OP Narben an der Brust helfen soll, ein Stück mehr Weiblichkeit wiederzugewinnen.

Der dritte und letzte Teil der Veranstaltung unter Vorsitz von Dr. med. univ. Herbert Haller, Oberarzt am AUVA-Unfallkrankenhaus Linz wurde mit Vorträgen über Neuigkeiten in der Narbentherapie gestaltet. Auch hier wurden neue Behandlungs-ansätze, wie z.B. Enzymatisches Debridement, vorgestellt und diskutiert.

Im Rahmen des Symposiums wurde auch in diesem Jahr ein Spendenscheck in Höhe von 5.000 EUR an Herrn Dr. Bernd Hartmann überreicht. Den Betrag spendete Juzo zu Gunsten der INTERPLAST Germany e.V. Diese Organisation führt unentgeltlich plastisch-chirurgische Operationen in Entwicklungsländern durch.

Die Resonanz der Teilnehmer und Referenten war sehr positiv. Deshalb wird es auch 2017 ein Narbensymposium geben. Die ersten Vorbereitungen zur Veranstaltung laufen bereits jetzt.

Abstracts

Johannes Horter
Katastrophenhilfe in Rumänien

 

Dr. med. Bettina Lange
Therapie der kindlichen Narbe mit Needling

 

Dr. Matthias Rapp
Vitamin D-Mangel bei Schwerbrandverletzten


Dr. Herbert Haller
Bestimmung des Verbrennungsausmaßes unter dem Eindruck des technischen Fortschrittes/
subjektive Schätzung versus technische Genauigkeit – eine Studie im Rahmen des OBOS Projektes

 

Dr. Carsten Philipp
Laser in der Therapie von Narbengewebe
Methoden, Indikationen, Optionen und Grenzen

 

Prof. Peter Stollwerck
Erste Erfahrungen bei der Behandlung von Gesichtsverbrennungen mit einem epidermalem Hautersatz aus Hyaluronsäure

Wissenschaft und Praxis sollten aufeinander aufbauen und einander ergänzen. Das beste Beispiel hierfür bot das 3. „Hands-On“ -  Orthopädiesymposium, das am 11. und 12. November in Berlin stattfand. Hier konnten die Teilnehmer das neu angeeignete Wissen gleich in die Praxis übertragen.

Ziel des Symposiums der modernen Hand- und Sprunggelenkchirurgie war es, über den neuesten Stand der aktuellen Therapieverfahren zu informieren, sich auszutauschen und umfangreiches neues Wissen mit in den Praxisalltag zu nehmen.

Über 80 niedergelassene Orthopäden, klinische Ärzte und Chirurgen aus dem Bereich der Orthopädie nahmen an der von Juzo unterstützten Veranstaltung teil. Die historischen Räumlichkeiten des Anatomischen Institutes der Charité Berlin waren der perfekte Rahmen für den anatomischen Workshop.

Die wissenschaftliche Leitung des Symposiums übernahmen Dr. med. Michael Lehnert (Meviva MVZ, Berlin) und Dr. med. Martin Jordan (Hessingpark Klinik, Augsburg).
Die Veranstaltung wurde durch Dr. med Michael Lehnert mit einem Exkurs zur Bedeutung und historischen Entwicklung von Symposien eröffnet.
Den ersten Themenblock zu osteochondralen Läsionen des oberen Sprunggelenks startete der zweite wissenschaftliche Leiter, Dr. med. Martin Jordan, der den Teilnehmern die unterschiedlichen umfangreichen Therapieformen einer so komplexen Verletzung nahebrachte. Dabei ging er auf die minimal-open Therapie und auch konservative Therapieansätze ein.
Den zweiten Vortrag des Themenblocks hielt Dr. med. Christian Plaaß zum Thema Therapieoptionen bei progredienten Befunden. Dabei stellt er operative und konservative Behandlungsmethoden zur Wiederherstellung des Gehvermögens vor.
Im zweiten Themenblock ging es um Neuigkeiten in der Handchirurgie. Der erste sehr praxisbezogene Vortrag von Prof. Dr. med. Joachim Felderhoff befasste sich mit der Ulnarverkürzungsosteotomie und den möglichen Operationstechniken zu diesem Krankheitsbild. Im Anschluss referierte Frau Dr. med. Maryam Wickert zur scapho-lunären Bandverletzung des Handgelenks, die zur funktionellen Einschränkung der Betroffenen im Alltag führen kann.
Den dritten Themenblock zum Hallux Valgus startete Dr. med. Martin Jordan mit seinem Vortrag zur stadiengerechten operativen Therapie. Dr. med. Christian Plaaß zeigte anschließend neue vieldiskutierte Erkenntnisse zur Entstehung eines Hallux Valgus auf.

Der vierte Themenblock behandelte noch einmal die Handchirurgie. Dr. med. Christian Pessenlehner beschrieb an Beispielen aus der Praxis die Diagnostik und Therapieformen von Strecksehnenverletzungen der Finger. Dabei wurden auch verschiedene OP-Techniken analysiert.

Zum Abschluss referierte der wissenschaftliche Leiter Dr. med. Michael Lehnert zur Rhizarthrose. Anhand der Anatomie der Gelenksverbindung erklärte er deren Bedeutung für die Funktionalität der Hand und beleuchtete Methoden, deren einwandfreie Funktion zu gewährleisten.
Die spannende Zusammenstellung der Vorträge erhöhte die Erwartung der Teilnehmer an den nächsten Tag, an dem das vermittelte Wissen an anatomischen Präparaten direkt in die Praxis umgesetzt werden konnte. Alle Referenten des Vortages waren vor Ort, um gemeinsam mit den Teilnehmern die neuen Techniken durchzuführen und bei auftretenden Fragen zu unterstützen.

Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg, wie die durchwegs positiven Reaktionen der Teilnehmer belegten. Zum Gelingen trugen alle Beteiligten am Symposium maßgeblich bei: Wissenschaftliche Leitung, Referenten, Teilnehmer und Organisatoren.

Abstracts

Dr. med. Christian Pessenlehner
Strecksehnenverletzungen der Finger